Zahnräder Network

Zahnräder transforms individual energy into collective movement. Together, the Zahnräder – wheels or gears – create change in and for society. The Zahnräder Network provides a professional platform to encourage as well as enable efficient and effective positive change by equipping its participants with capabilities to fish rather than the fish itself. And it offers a place – on- and offline – for structured interaction to contribute to a socially sustainable, innovative and multifaceted society.

// Social Incubator for Social Entrepreneurship

Zahnräder is a Social Incubator for Social Entrepreneurship. Members in our network have a strong desire to shape society, to have a social impact. Zahnräder is a platform for Social Innovation providing human, social, financial and cultural capital. Zahnräder acts as an “uncle (or aunt) doctor substitute support system” by encouraging and enabling changemakers making change happen.

Ability Usability
Internal Human Capital Cultural Capital, Motivation
External Social Capital Financial Capital, Credibility

// Conferences

At our conferences up to 100 participants come together – all of them as producers and no one just as a consumer. It is all about sharing: sharing knowledge, sharing your network, sharing what drives you, your goals, your ambitions, your vision. Participants speak about their projects, receive feedback, knowledge. Some join projects they encounter some recommend it to their friends. Together, we do not just “add up”, we multiply effort and subsequently impact.

// Support

We are grateful to have so many organisations like Youth for Europe, British Council, AKE Bildungswerk, Islamic Relief, VdM and the Sawasya Foundation supporting us. And we just won the Social Entrepreneurship Academy Act for Impact public choice award and 5000 €. Thank you all.

// Ashoka Changemakers Partnership

We have also just announced a partnership with Ashoka Changemakers. Through the digital community space, we hope to provide a professional online platform for Muslims with their diverse and invaluable projects which shape society; a place for sustainable change and social innovation where members can learn from each other, encourage each other, connect, seek funding opportunities and market their projects to the world.

// Structure

Currently, over 70 people are involved in the organization of Zahnräder. Being part of the organisation team is about changing yourself whilst changing society. Communication is primarily online via skype, basecamp and email. We are organized in a matrix-like organization with functional groups on the horizontal and working groups on the vertical axis. Functional groups are inter alia finance, communication, HR and IT. Working groups are the conference team, ZahnräderX local teams and the think tank.

// Quo vadis?

Zahnräder emerged in Oxford in spring 2010 and is only a bit over two years old. It subsequently evolved through the commitment of so many dedicated people. We managed by now to shift from a starting phase to a growth phase. The idea is to be sustainable internally and provide sustainable services externally. We will continue to passionately strive for positive change in society to make this place, our place, a better place.

Think Tank 30, Club of Rome

// Nachhaltiger Wandel

Der think tank 30 des Club of Rome ist ein interdisziplinäres Netzwerk von 30 Leuten um die 30, welcher sich mit den verschiedenen Facetten rundum das Thema Nachhaltigkeit befasst. Der TT30 wurde 2004 gegründet. Sein Ziel ist es, an den gesellschaftlichen Debatten mitzuwirken und die Zukunft mitzugestalten. Nachhaltig.

// TT30 in der Praxis

Wir treffen uns zweimal im Jahr. Die letzten beiden Treffen waren im Juni zum Thema „Vom Wissen zum Handeln“  und im November zu „Soziale Teilhabe“. Ganzjährlich befassen sich Projektgruppen mit den Themen Zukunftsverantwortung und ökologische, soziale sowie ökonomische Nachhaltigkeit. So arbeitet ein Team zurzeit daran, die sieben antiken Tugenden auf die Gegenwart zu beziehen. Bei der Tugend Weisheit gehen wir z.B. auf Fragen rundum nachhaltige Bildung wie Bildungsgerechtigkeit und Bildungsvielfalt ein. Auch bietet der TT30 einen Referentenpool an.

// Bis Ende Januar bewerben

Der TT30 nimmt zu Beginn des Jahres neue Mitglieder auf. Bewerben kann man sich bis zum 31. Januar mit CV und Motivationsschreiben, in dem insbesondere auf die folgenden drei Fragen eingegangen werden sollte:

  • Welche gesellschaftlich relevante Themen beschäftigen Dich zur Zeit?
  • Hast Du Dich zu diesen Themen bereits engagiert? In welcher Form?
  • Was interessiert Dich am Think Tank? Wie möchtest Du Dich in diesen einbringen?

Social Incubator for Social Entrepreneurship

// New core team

This month the new core team, a fascinating group of people from various socio-cultural, regional and academic backgrounds, will continue what its predecessor has started. Zahnräder is almost two years old and over sixty people actively engage in the network’s organisation in various working and functional groups. Its mission can be conceptualized as a social incubator providing human, social, financial and cultural capital to social entrepreneurs. It is an enabling and encouraging platform acting as an uncle-doctor (or aunt) substitution system. More here.

// Energy -> movement -> social innovation

Zahnräder transforms individual energy into collective movement. Together, the Räder – wheels or gears – create change in and for society. The Zahnräder Network attempts to encourage as well as enable efficient and effective interaction by equipping its participants with knowledge to fish rather than the fish itself. And it provides a place – on- and offline – for structured interaction to contribute to a socially sustainable, innovative and multifaceted society.

The Boston Consulting Group – a green experience

// Damals – a long time ago

Some years ago before I started at BCG full-time, I was Visiting Associate in Munich focusing on sustainability and on how to capture the green advantage for consumer companies. The report I was involved in was published a couple of months later.

Für Perspektive Unternehmensberatung schrieb ich damals einen Erfahrungsbericht. Angenehmes Lesen:

// Davor – Drei Gespräche

24 Stunden. So lange dauerte es, bis ich eine Antwort auf mein Anschreiben mit Lebenslauf und Online-Fragebogen erhielt. Einen Monat später flog ich nach München zum Auswahltag. Drei Interviews lagen vor mir in einem der größten Büros der Boston Consulting Group weltweit. Das erste Gespräch hatte ich mit einem Projektleiter. Darauf folgte ein Interview auf Englisch mit einem französischen Consultant, das letzte war wieder auf Deutsch. Etwa 20 Minuten sprachen wir über mich und die Welt, in der restlichen Zeit behandelten wir jeweils einen Case. Zum Beispiel sollte ich abschätzen, wie hoch der Umsatz eines bestimmten neuartigen Produkts sein könnte. Abends kam schon die Zusage per Anruf.

// Dabei – Excel, PowerPoint und Fußball

Mit einer Führung durchs Haus inklusive kurzer Schulung in der IT begann mein erster Tag als Visiting Associate (VA), wie die Praktikanten bei BCG heißen. Den Laptop, das Handy und die UMTS-Karte in der Tasche, ging es gegen Mittag zu meinem Team. Einen Monat zuvor hatte ich bereits in einem Zwei-Tages-Seminar eine Einführung ins Beraterleben erhalten. Im Grunde aber sollte es ein Learning-on-the-Job sein. Man denkt, handelt, fragt, lernt, denkt weiter, handelt weiter, bis man erneut Hilfe braucht. Das können Stunden oder Tages- oder Wochenintervalle sein. Im Grunde ist es wie im Zen-Kloster. Stellt man dann nur noch die schwierigeren Fragen – und braucht man damit die anderen nicht mehr stellen – wird man so ungefähr alle zwei Jahre befördert. Doch natürlich weiß der Zen-Meister respektive Projektleiter, ob man etwas wirklich verstanden hat oder nur verheimlicht.

Am zweiten Wochenende ging es für mich gleich nach Zürich auf das internationale Fußballturnier von BCG. Da steht man dann mit einem Projektleiter aus Tokio, einem Berater aus Mumbai oder einem Partner aus Frankfurt am Main auf dem Platz. Sogar der CEO von BCG trat kurz auf. Gegen seine Mannschaft verlor unser Team dann auch. Warum wohl?

Zurück in München, erhielt ich meine Visitenkarten. In den acht Wochen sah ich neben dem Münchener Büro auch das Hamburger, Berliner und Düsseldorfer Büro. Jedes Büro hat neben der BCG-typischen Lockerheit auch seine Eigenarten, was sich irgendwie gut mit dem europäischen Motto „Einheit in Vielfalt“ beschreiben lässt. In das Berliner Büro habe ich an einem Freitag hineingeschnuppert. In Hamburg hatte ich mein Abschlussgespräch. In Düsseldorf fand das VA-Dinner statt. Einige Wochen später – genau eine Woche vor Abschluss meines Praktikums – trafen wir dann in Mainz zum VA-Summit zusammen und erfuhren, was man bei BCG sonst so machen kann. BCG organisiert z. B. das Schulprojekt business@school, bei dem Schulklassen u. a. unternehmerisches Denken erlernen.

Tagsüber und manchmal auch bis in die Nacht hinein befasste sich unser Team mit einer Studie. Das Team bestand aus einem Projektleiter, einer Beraterin und einem Berater. Der Projektleiter hatte vor allem eine Art Rahmenfunktion. Er gab einerseits die grobe Linie vor, andererseits arbeitete er am Feinschliff. Die beiden Kollegen und ich agierten ansonsten selbstständig, indem wir teils gemeinsam, teils einzeln Analysen tätigten und die Ergebnisse auswerteten, um diese dann abzustimmen und zu diskutieren.

Meine Hauptaufgabe war es, die Erstellung einer großen Umfrage in neun Ländern zu unterstützen, die Daten auszuwerten und in verschiedene Dokumente einzuarbeiten. Hierzu nutzte ich hauptsächlich die Statistik- und Analyse-Software SPSS, Excel und natürlich PowerPoint für die Präsentation. Das Konsumentenverhalten einer bestimmten Branche wurde analysiert, um zu erkennen, wie Konsumenten denken und handeln. Wir betrachteten und bewerteten aber auch Unternehmen und ihre Tätigkeiten, sodass wir ein umfassendes Bild von Konsument, Produzent und Gesellschaft entwerfen konnten. Mit diesem konnte BCG schon während meiner Zeit als VA, aber insbesondere nach Abschluss der Studie Unternehmen gezielt ansprechen und Verbesserungspotenziale offenlegen. Zwischendurch erstellten wir auch auf Kunden zugeschnittene Dokumente, die sich auf den für das jeweilige Unternehmen infrage kommenden Sektor in den für das Unternehmen interessanten Ländern inklusive den Mitbewerbern fokussierte. So ist es zum Beispiel für Kunden spannend zu sehen, wie die Zahlungsbereitschaft oder Qualitätswahrnehmung von Konsumenten für einzelne Produktkategorien in den jeweiligen Ländern ist.

Abends ging es in die VA-Wohnung. Manchmal schickten wir noch vorher ein paar Daten heraus, die in Slides gegossen werden mussten. So kam es vor, dass ich auf dem Rückweg nach Hause mit der Grafikabteilung in Südafrika telefonierte, erläuterte, was für Slides wir bräuchten, damit wir dann am nächsten Morgen darauf aufbauen konnten. Natürlich gibt es auch in einigen Büros in Deutschland Grafikabteilungen, die sich um die Aufbereitung von Folien kümmern. Auch auf eine Research-Abteilung konnten wir zurückgreifen. Das Intranet war ebenfalls eine gute Quelle, um Informationen zu recherchieren. Die angesprochene Studie war also Basisarbeit, die einerseits Kompetenz aufbaute und andererseits Beratungsbedarf bei Unternehmen offenlegte. Sie war darüber hinaus einfach interessant, zeigte sie mir doch auf, wie Menschen in den unterschiedlichen Ländern „ticken“.

// Danach – Bäume pflanzen

Nach acht Wochen hieß es dann Abschied nehmen. Ich erhielt ein Päckchen per Post und erfuhr, dass ein Baum für mich gepflanzt worden war. Und auch das kommende Fast Forward Meeting – ein Wochenende, zu dem alle eingeladen werden, die nach ihrem Praktikum ein Jobangebot erhalten haben, steht im Zeichen der grünen Natur. Wir Fast Forwardler werden dabei zu Fast Forwaldlern.

Der Artikel findet sich auch bei e-fellows hier. Einen Artikel über meine Zeit als Summer Trainee bei OC&C wurde ein Jahr zuvor ebenfalls in Perspektive Unternehmensberatung veröffentlicht. Der Text ist hier.