Sharing Economy, Grand Challenges & Refugees

sharingNew piece on the sharing economy, grand challenges, social movement, platforms, and refugees fresh out at Academy of Management Discoveries. My commentary on the article by Martin Kornberger, Stephan Leixnering, Renate Meyer & Markus Höllerer.

Excerpt
The sharing economy is frequently linked to companies such as Airbnb and Uber that enable “collaborative consumption” (Botsman & Rogers, 2010), that is people make their personal belongings (e.g., vehicles, homes) or services (e.g., workforce) available to virtual strangers through community-based online services (Hamari, Sjöklint, & Ukkonen, 2016; Mair & Reischauer, 2017). Platform companies are not sharing their resources, but share other people’s resources. In these cases, resources that were private like a home or car become goods or services. A novel reservoire of goods and labor is marketized and employed in the capitalist system through digital technologies. Sharing is an increase in the utilized capacity of resources.

However, these types of sharing have a bitter-sweet aftertaste, because they effectively sell – not share – temporarily resources through platform economies without a shared sense of caring. By combining two organizational types, platform and social movement, to a novel form of organzing, the authors potentially present a means to allow the sharing of resources without the surplus value being taken by few companies. Value and values are aligned into a value(s) pursuit (Gümüsay, 2017) and sharing becomes both a transaction and interaction as well as an economic and moral activity.

New scientific network “Grand Challenges & New Forms of Organizing”

The German Research Foundation has approveddfg funding for our scientific network. Over the next 3 years the network studies the relationship between societal grand challenges and new forms of organizing.

Grand challenges represent fundamental, global societal challenges of ecological or social nature that require coordinated and collective efforts of multiple actors, including business firms, governments, civil society, and academia. Solving problems like global poverty, climate change or precarious working conditions that emerged as an effect of digitalization and the “sharing economy” are key challenges both for researchers as well as practitioners. At the same time, opportunities arise when considering the role of new technologies and approaches to address grand challenges. They enable the emergence of new forms of temporary, flexible and fluid organizing that may be necessary to discern possible solutions. Yet, academic research that examines the reciprocal relationship between grand challenges and new forms of organization is still nascent.

This network takes an organizational theory perspective on the reciprocal relationship by asking two interdependent research questions. The first question is: What is the relationship between new forms of organizing and grand challenges? Our aim to theorize this relationship is not without complications: On the one hand, examining new forms of organizing in light of grand challenges requires a high degree of theoretical and methodological pluralism in our research. On the other hand, devising practically and managerially relevant solutions requires some degree of consensus among the academic community. The second research question that this network therefore seeks to address is: How can scientific research develop consistent practical implications despite the theoretical and methodological pluralism that pervades organizational research?

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Further information:

Project Duration

June 2018 – May 2021

Funding Agency

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Principal Investigator

Dr. Ali Aslan Gümüsay

Cooperation Partners

Dr. Emilio Marti
Prof. Dr. Hannah Trittin
Dr. Christopher Wickert

Network Members

Dr. Marlen de la Chaux
Prof. Dr. Anja Danner-Schröder
Dr. Katharina Dittrich
Prof. Dr. Leonhard Dobusch
Dr. Sascha Friesike
Prof. Dr. Thomas Gegenhuber
Michael Grothe-Hammer
Dr. Ali Aslan Gümüsay
Dr. Arne Kroeger
Dr. Emilio Marti
Prof. Dr. Dennis Schoeneborn
Prof. Dr. Elke Schüßler
Prof. Dr. Hannah Trittin
Dr. Matthias Wenzel
Dr. Christopher Wickert

Wir Knowmaden

stifterverband_logoDer Essay “Wir Knowmaden” wurde von dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. 

„Der Mensch wird frei geboren, und überall liegt er in Ketten“, schrieb der französische Philosoph Rousseau. Er könnte von unserer Bildungslandschaft gesprochen haben. Sie gleicht häufig einem ermüdenden Bildungskorsett statt einem ermündigenden Bildungsgerüst. Knowmaden werden so gefesselt statt entfesselt. Was macht eigentlich unsere Bildung aus uns und wir mit ihr im digitalen Zeitalter? …”

Weiter geht es hier oder auch hier.

7 Tugenden Reloaded

Mit unserem Essay sind wir zweiter beim Hohe Luft Schreibwettbewerb geworden. Der Essay ist entsprungen aus dem gleichnamigen Buch “7 Tugenden Reloaded“, welches wir im Rahmen des Think Tank 30 des Club of Rome verfasst haben. Nachfolgend der Ausschnitt, den wir während einer Lesung in Wien vorgetragen haben:

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In einer sich stetig wandelnden Welt, die immer unübersichtlicher wird, immer schneller und getriebener, sehnen sich viele Menschen nach etwas, das bleibt. Wenn nichts mehr sicher scheint, suchen wir nach Halt und Orientierung. Aber wonach suchen? Wonach sich richten?

Seit zwei Jahrtausenden zählt die abendländische Tradition dieselben altbewährten sieben Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung, Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und Mäßigung. In der griechisch-römischen und christlichen Ethik formulieren sie den Maßstab für ein gutes und sinnstiftendes Leben und Zusammenleben; sie ordnen unser Verhalten, unsere Pflichten und Beziehungen, prägen unsere Institutionen. Sie bilden ein Gerüst, das unser Zusammenleben unbemerkt organisiert; weben einen kulturellen Teppich, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

Wie können wir die alten Tugenden neu erfinden und Werte neu denken? Uns ist bewusst: Werte sind nicht so einfach in den Alltag übersetzbar, wie es manchmal scheinen mag. Auch Werte bieten nicht immer klare Richtlinien, die uns Konflikte ersparen würden. Wir müssen immer wieder neu gemeinsam bedenken, wie wir diese Werte deuten und verstehen wollen. Und dennoch glauben wir daran, dass sich Werte und Tugenden bei aktuellen Herausforderungen bewähren können. Denn gerade wegen der Hektik des Alltags, gerade wegen der Zwänge des Tagesgeschäfts in Politik und Unternehmen ist ein Wertegerüst, das Halt und Orientierung bietet in einer sich rasch ändernden Welt, umso wichtiger.

11081299_10100774224764774_8625703010645544403_nWir plädieren für mehr Weisheit in der Bildung durch Bildungsgerechtigkeit, Bildungsvielfalt und Bildungsflexibilität. Bildung heute fühlt sich für uns Knowmaden zu häufig eher nach einem einengenden Korsett, als nach einem Schlüssel zu mannigfaltigen Handlungsoptionen an. Deshalb brauchen wir flexiblere und mobilere Bildungspfade, Bildungsabos und Bildungsmodule sowie ein ganzheitliches Bildungsverständnis, welches den Menschen als komplexes Wesen samt Körper, Herz und Verstand betrachtet.

Wir fordern Mäßigung durch Datensparsamkeit beim Daten-Striptease des gläsernen Bürgers und Konsumenten. Ähnlich dem Roman Nineteen eighty-four, nur knapp 30 Jahre später als von Orwell literarisch prognostiziert, leben wir in einer Zeit der Allgegenwart des Datensammelns durch Bonus-Systeme, Online-Tracking und soziale Netzwerke. Wir müssen unsere informationelle Selbstbestimmung stärken und Aufklärung, (Selbst)Zügelung und Boykott fördern und fordern.

Wir sehnen uns nach einer mutigen Zivilgesellschaft, die Verantwortung wahrnimmt durch gemeinsames Engagement und aktive Mitbestimmung. Eine Entwicklung vom Wutbürger zum Mutbürger ist ein Plädoyer für eine aktive Zivilgesellschaft.

Statt Sonntagsreden suchen wir echte Generationengerechtigkeit zwischen Jung und Alt, Gegenwart und Zukunft. Leider gilt: Wer wählt, der zählt. So geben die Alten den Ton in den Institutionen an. Wir brauchen Reformen in unserem Rentensystem und Arbeitsmarkt, müssen die Staatsverschuldung stoppen und unsere Umwelt so behandeln, wie sie es verdient: nachhaltig. Getreu dem indischen Sprichwort: Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern aus.

Mit Hoffnung wagen wir uns an die Energiewende. Wir müssen Energieproduktion und Energiekonsum neu und innovativ denken und uns von Uran und fossilen Brennstoffen lösen. Wir brauchen eine Demokratisierung der Energienetze, mehr Ökostrom, ein innovatives Supergrid und eine europäische Ausrichtung in der Energiepolitik.

Der Glaube an unser Wirtschaftssystem ist erschüttert. Bankenkrise, schwarze Schafe und Fehlentscheidungen haben die Entscheidungstragenden in der Wirtschaft in eine tiefe Vertrauenskrise gestürzt. Es herrscht kollektives Unbehagen. Wir träumen von mehr werteorientiertem Handeln und der Kraft des Glaubens als gemeinsame gesellschaftliche Veränderungskraft für soziale Verantwortung.

Zuletzt die Liebe: Die Nächstenliebe als Ausgangspunkt kann uns helfen, die Globalisierung nachhaltig als Chance zu gestalten, die eine weltweite Gemeinschaft von Mitmenschen unterstützt, in der wir globalen Herausforderungen gemeinsam begegnen.

Wir brauchen ein Tugendupdate für das Gute. Nur durch ein starkes Werte-Denken können wir Denkens-Wertes schaffen. Und nur wenn wir die Fragen nach dem Sinn und Unsinn dessen, was wir tun, wie und warum wir es tun, angehen, können wir Tiefenwirkung erzielen und unsere Gesellschaft nachhaltig gestalten. Es geht nicht darum, alte Pfade zu begehen, sondern mit den antiken Tugenden den Pfad in die Zukunft zu bestreiten – hin zu einem guten, tugendhaften, nachhaltigen Leben.

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Sinnkrise. Es heißt, noch nie sei es den Menschen so gut gegangen wie heute, und doch scheinen wir bis über beide Ohren in Krisen zu stecken. Vielleicht hilft dieser Blick auf die Gegenwart durch das Prisma vergangener Tugenden − für ein wertevolles Handeln in der Zukunft.

Ali Aslan Gümüsay & Katharina Diel-Gligor

Buchkapitel: Das Zahnräder Netzwerk

Darum geht’s: Intern wie extern möchten wir einander „bewegen“ – innovativ, kreativ, professionell: ein Netzwerk von sozialen Unternehmern. Zahnräder sind die unersättlich leidenschaftlichen Menschen, die sich mit Körper, Herz und Verstand vollends der nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderung widmen.

Das komplette Buchkapitel zum Zahnräder Netzwerk ist im “Handbuch Christentum und Islam in Deutschland” erschienen und kann hier herunter geladen werden. Geschrieben habe ich das Kapitel letztes Jahr als Vorsitzender. Seit Dezember 2013 bin ich Beiratsvorsitzender.

HB

Zahnräder ist ein Inkubator für soziales Unternehmertum. Unser Inkubator ist ein größtenteils virtuelles Gründer- und Innovationszentrum. Soziales Unternehmertum bzw. Social Entrepreneurship befasst sich mit innovativen, meist markt-orientierten Lösungsansätzen, verknüpft mit einer Leidenschaft für ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Soziales Unternehmertum im Zahnräder Netzwerk beruht auf den drei Säulen: Wert, Werte und spirituelle Weiterentwicklung (mehr zu Entrepreneurship from an Islamic Perspective hier). Wir streben nach ökonomischer, ökologisch-sozialer und spiritueller Nachhaltigkeit. Wir unterstützen die muslimischen Engagierten bei der Verwirklichung ihrer vielfältigsten Projekte – von der Idee über die Umsetzung bis hin zum gereiften Ergebnis. Getreu dem Motto: von Muslimen für die Gesellschaft. Für mehr Teilnahme und Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Die bibliografischen Angaben für das Kapitel: Gümüsay, Ali Aslan, Das “Zahnräder Netzwerk”, in: Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektive des Zusammenlebens, im Auftrag der Eugen-Biser-Stiftung hg. von Mathias Rohe, Havva Engin, Mouhanad Khorchide, Ömer Özsoy, Hansjörg Schmid, Freiburg i. Br., Herder 2014, S. 1236-1245.

Foreign Policy

A brief interview I gave to Diplomatic Courier as a chosen Top 99 under 33 Foreign Policy Leader:

Describe the impact on foreign policy you have made in your current/past positions.

Through talks, writings and diplcourierconsulting on topics such as innovation, (social) entrepreneurship, and strategy, I hope I have provided tools to tackle and reconceptualize global societal problems towards value-based (foreign) policies. Most recently, I have co-edited a book in German called 7 Virtues Reloaded. Members of the Think Tank 30 of the Club of Rome have applied wisdom, moderation, courage, justice, hope, faith, and love to current societal topics such as the educational system, data abuse, energy sustainability, or social and cultural struggles of meaning. We reflect on the present to change the world of tomorrow with virtues from the past.

What personal contribution to foreign policy are you most proud of?

Transferring knowledge and creating linkages across borders and boundaries. I have co-founded the social incubator Zahnräder Network based on my research on academic entrepreneurship in the UK, and then applied it to the German Muslim context. Zahnräder encourages and enables social entrepreneurship, has been supported, for example, by the British Council, Youth for Europe, and Ashoka Changemakers, and won the Social Entrepreneurship Academy Public Choice Award in 2012.

What is your vision of foreign policy in the 21st Century?

I think our understanding of both terms–“foreign” and “policy” will change due to much more fluid boundaries, which are leading to a complex web of engaged stakeholders. Foreign policy in the 21st century must be value-driven, concentrating on solving societal problems rather than focusing on narrow national interests.

What challenges need to be overcome to create better foreign policy? What leadership traits are needed for this?

Two challenges–and magnificent opportunities at the same time–are the incorporation of diverse actors and the employment of new technologies to facilitate manifold cross-border engagement. As geographical and policy borders become blurred, FP leaders need more diverse professional backgrounds to succeed in their complex and diverse new roles.

My reaction on the Saïd Business School website: “I feel very honoured to have been selected and hope that my research and work contributes to sustainable social change. Oxford, and Saïd Business School in particular provide a magnificent ecosystem in which to generate ideas that shape society.”

Für eine Humboldt’sche Bildungsrenaissance

waw

Mein Wunsch an Frau Wanka

Liebe Frau Wanka, ihrer Vorgängerin Frau Schavan mag der Doktortitel berechtigterweise zum Verhängnis geworden sein, dennoch ist zu betonen: Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, dessen Bildungsziel der Bildungsabschluss oder der Bildungstitel ist. Ziel von Bildung sollte eine Art Humboldt’sche Vervollkommnung der Persönlichkeit sein, welche die Gesellschaft nachhaltig prägt. Wir sind Knowmaden und brauchen lebenslange Bildungsabonnements, um kontinuierlich aber zeitlich, örtlich und inhaltlich flexibel lernen und wirken zu können. Denn Bildung von heute ist morgen schon wieder Schnee von gestern. Wir müssen abwägen zwischen gesellschaftlicher Bildungseinheit und individueller Bildungsfreiheit, um so stetigen Wandel zu erlauben und wandelnde Stetigkeit zu erreichen. Liebe Frau Wanka, ich wünsche mir eine Bildungsrenaissance – für eine weise, nachhaltige und wertreiche Bildung.

Der Text erschien am 14.02.2013 auf Zeit Online. Weitere Wünsche

Zahnräder Netzwerk – ein Update

Logo_zrn_2012Sozialer Inkubator

Zahnräder ist eine Plattform für soziale Innovation. Wir helfen bei der Verwirklichung von den unterschiedlichsten Projekten – von der Idee über die Umsetzung bis zum gereiften Ergebnis. Wir fördern Soziales Unternehmertum, also Social Entrepreneurship, getreu dem Motto: von Muslimen für die Gesellschaft. Für mehr Teilnahme & Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Zahnräder extern: Konferenz

Die nächste Konferenz findet im April in Heidelberg statt – man kann sich noch hier anmelden. Gewinner aus den letzten Jahren waren u.a. CubeMag, Hima, i,slam, Muhammadhoeren, Muslime.TV und StudyCoach 2.0.  Wir bieten Ideen und Projekten Motivation, Wissen, Kontakte und finanzielle Unterstützung an (die vier Formen von Kapital in der Tabelle unten). Einige Projekte konnten durch das Preisgeld umgesetzt werden, andere Projekte brauchten noch einen Schuss Motivation oder Projektwissen, um den nächsten Schritt einzuleiten. Oft kamen auch Personen mit ähnlichen Ideen zusammen und haben sich daran gemacht, diese dann deutschlandweit umzusetzen. Aus zwei lokalen Ideen wurde so ein wirkliches und wirkendes bundesweites Projekt, das Deutschland mitbewegt. Dieses Jahr wird es übrigens Preisgelder von über 3000 Euro geben.

Und tolle ZahnräderX-Veranstaltungen bieten Zahnräder lokal an, z.B. in Berlin und NRW– vor der Haustür sozusagen.

Ability Usability
Internal Human Capital Cultural & Motivational Capital
External Social Capital Financial Capital

Zahnräder-Historie

Darum geht’s: Intern wie extern möchten wir einander „bewegen“ – innovativ, kreativ, professionell: ein Netzwerk muslimischer Entrepreneure. Zahnräder begann im März 2010 vor knapp 3 Jahren mit diesem Wunsch nach Bewegung. Nach einem ersten dreiköpfigen Treffen im März in Oxford waren wir im Mai bereits 7 – 7 Gründer. Und wie auch heute in vielen Teams haben wir uns lange Zeit nicht gesehen, sondern nur via Skype kommuniziert. 3 Jahre später sind wir knapp 100 Mitwirkende.

Collage

Unsere Partner

Wir haben vielfältige Partner: Jugend für Europa, British Council, das AKE Bildungswerk, die Sawasya Stiftung, der VdM, Islamic Relief und Ashoka Changemakers sind einige unserer Unterstützer. Letztes Jahr haben wir darüber hinaus den die Social Entrepreneurship Akademie Act for Impact Publikumspreis im Wert von 5000 Euro gewonnen. Zahnräder sagte: Danke.

Zahnräder intern: Institutionalisierter Weiterbildungsprozess

Zahnräder besteht aus einem Zwei-Säulen-Modell. Extern untersützen wir bei der Verwirklichung von Projekten. Intern bieten wir die Möglichkeit, einen Lern- und Mitwirkungsprozess zu durchlaufen und so nicht nur die Gesellschaft sondern auch sich nachhaltig zu prägen: vom Teammitglied, über die Teamleitung bis hin zum Kernteam.

Wir sind dabei matrixartig organisiert und jedes Zahnrad kann mehrere Bereiche durchlaufen. Unsere Projektgruppen sind die Konferenzorganisation, ZahnräderX und der Think Tank. Unsere funktionalen Gruppen sind IT, Presse, Personalwesen und Finanzen. Jedes Jahr planen wir diese Gruppen um einen Strang zu erweitern bzw. diese Gruppen auszubauen.

Quo vadis?

Wir werden den Entwicklungsprozess verstärkt institutionalisieren. Zahnräder durchlaufen unterschiedliche Stadien: vom Recruiting über Weiterbildung bis zum Exit und Alumni-Status. Wir suchen Menschen, die etwas bewegen möchten und wir bewegen sie. Das Recruiting bietet neuen Zahnrädern eine Aufnahme und Einstieg in die Organisation von Zahnräder. Weiterbildungsbausteine verknüpfen Theorie mit Praxis. Module können z.B. sein Digital Work, Corporate Identity, E-Teams, Leadership, Religion & Wirtschaft, Islamisches Entrepreneurship, Vision & Innovation.

Geplant ist eine Internationalsierung der Tätigkeiten. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen Raum. So findet unsere Konferenz dieses Mal auch weiter südlich statt, um so die Anfahrt aus der Schweiz und aus Österreich zu erleichtern. In einigen Jahren könnten dann Kooperationen und Partnerschaften entstehen, die verstärkt europäisch und global sind. Mit unserem Unterstützer Jugend für Europa sind wir hierbei einen wichtigen ersten Schritt gegangen.

Wir möchten ein professioneller Ansprechpartner für die Umsetzung von Projekten jeglicher Stufe sein: Von vor der Idee bis hin zur Reflektion.  Zahnräder hat noch einen langen Weg vor sich. Wir suchen hierfür nach Weggefährten. Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden. Unsere Broschüre bietet eine kompakte Übersicht.

Ansprechpartner:

Wir werden weiter versuchen intern wie extern nachhaltigen Wandel zu kreieren und so leidenschaftlich unseren Beitrag zu einem positiven Wandel in unserer Gesellschaft zu leisten.